Immer wieder lese und höre ich in den Medien, daß aufgrund der Corona-Krise Ausbildungsplätze rar sind und interessierte Jugendliche keinen Ausbildungsplatz finden.

Gleichzeitig erfahre ich bei meinen regelmäßigen Kontakten mit unseren Partnerbetrieben, daß dort Ausbildungsstellen offen sind und die Bewerber fehlen.

Nun konnten die Betriebe wegen Corona oft keine Praktikumsplätze anbieten bzw. den Schülerinnen und Schülern war es nicht gestattet außerschulische Aktivitäten durchzuführen. Die Verunsicherung überall ist groß.

Wir haben in den vergangenen Monaten unseren Bildungspartnern (Schulen aus der Region) Kontakte von Unternehmen weitervermittelt und dennoch bleiben einige offene Stellen.

Wir bieten daher gerne an zu vermitteln, indem wir einerseits Praktika für die Berufsfindung anbieten – Ihr dürft uns aber auch gerne Eure Bewerbungen zusenden mit der Erlaubnis zur Weitergabe an andere Unternehmen. Wir werden Euch immer aktuell über den Stand Eurer Bewerbungen informieren.

Bewerbungen richtet Ihr per Brief oder E-Mail bitte an:
Norbert Merkels Talentwerkstatt
Kesselbachstraße 1
88697 Bermatingen

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Infos unter:
T +49 75 44 968 302-0
M +49 151 16 466 967

Wir freuen uns auf Euch!

Ein schwerer Unfall am Krankenhaus, zwei Tote, ein per Kaiserschnitt geborenes Baby und eine schwerverletzte Person war die Meldung am Wochenende. Was an sich schon schrecklich ist, wird besonders tragisch, wenn man erfährt, daß ein eigener Azubikollege familiär betroffen ist.

Wir haben den Kollegen nach Rücksprache mit seiner Firma zunächst aus dem Tagesgeschäft rausgenommen.

Unsere Auszubildenden zeigten sich sehr bestürzt und überlegten, wie sie ihrem Kollegen helfen könnten.

Wir hatten inzwischen vom Spendenkonto erfahren, die Azubis organisierten spontan eine Spendensammlung und der Betrag wurde von der Talentwerkstatt aufgestockt und soll nun helfen, zumindest die finanzielle Not etwas zu lindern.

Wir wünschen unserem Auszubildenden P. und seiner Familie viel Kraft, um diese schwierige Zeit zu überwinden.

Die Talentwerkstatt arbeitet seit ihrer Gründung mit einer Vielzahl von Unternehmen zusammen – inzwischen mehr als sechzig Partnerbetriebe. Die einen schicken regelmäßig Auszubildende, andere auch nur alle paar Jahre – je nach eigenem Bedarf.

So haben im Laufe der letzten vier Jahre einhundertfünfundzwanzig Auszubildende und etwa sechzig Praktikanten in der Talentwerkstatt wichtige Erfahrungen sammeln können. Einige in mehreren Ausbildungsblöcken, einige nur zur Prüfungsvorbereitung oder auch für spezielle Ausbildungsmodule. Das alles in einer, aus unserer Sicht, angenehmen Lernatmosphäre.

Daraus entsteht teils ein recht enger Kontakt, der auch weit über die Abschlussprüfung hinausreicht. Wir freuen uns daher immer über einen Besuch unserer Ehemaligen um zu hören was aus ihnen geworden ist. Wir gewinnen daraus aber auch Erkenntnisse, ob wir mit dem, was wir vermitteln, richtig gelegen haben oder an der ein oder anderen Stelle nachjustieren müssen.

Wir bekommen das auch in der jetzigen Zeit völlig coronakonform hin 😉.

A. und N. vielen Dank für Euren Besuch.
Wir wünschen Euch und natürlich auch allen anderen alles Gute.
Lasst mal wieder was von Euch hören!

Norbert und Lukas

 Einer unserer Auszubildenden für die Prüfungsvorbereitung war Ayman S. aus Syrien von unserem neuen Kooperationspartner FGS Hohenfels.

Ayman lernt den Beruf Konstruktionsmechaniker (Ausbildungsdauer 3,5 Jahre). Eine neue Sprache lernen und sich jede Menge an Fachwissen anzueignen ist gerade in Coronazeiten mit Homeschooling besonders schwierig. Wir machten mit ihm eine intensive Vorbereitung auf die Theorieprüfung und legten noch ein paar wichtige Grundlagen für die praktische Prüfung.

Durch zusätzlichen eigenen Fleiß schaffte es Ayman zur besten Theorieprüfung seiner Berufsschulklasse!!!

Jetzt strebt er an, seine Ausbildung um ein Jahr zu verkürzen und will dazu im nächsten Frühjahr für die Prüfungsvorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung an der Berufsschule wiederkommen.

Wir wünschen Dir bis dahin viel Spaß und Erfolg in Deiner Ausbildung.

​Talentwerkstatt verschafft Rückkehrer Rüstzeug für erfolgreichen Start in der alten Heimat:

Seit einigen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit dem Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.V. in verschiedenen Projekten zusammen. Unser neuestes Projekt, gefördert durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und gesteuert durch das BBQ - Projekt Newplacement International in Esslingen, war ein Grundkurs Metall.

Der Teilnehmer, Moses O. will in nächster Zeit wieder in seine Heimat zurückkehren. Um ihm dort gute Perspektiven zu bieten, war es Ziel dieses Projekts, ihm praktisches Wissen in der Metallbearbeitung mitzugeben.

In den letzten zwei Wochen haben wir viel im Bereich Blechbearbeitung gearbeitet und eine komplette kleine Baugruppe hergestellt.

Nun erwartet den Teilnehmer in seiner Heimat Unterstützung durch die GIZ und ein hoffentlich sinnerfüllter Arbeitsplatz.

Moses, wir wünschen Dir viel Erfolg beim beruflichen Neuanfang in Nigeria.

In Anbetracht steigender Infektionszahlen und unserer Bestrebung, Mitarbeiter und Auszubildende zu schützen, wollten wir die naheliegende Testmöglichkeit vor Ort nutzen. Leider bekamen wir jedoch die Auskunft, daß die Tatsache, hier am Ort zu arbeiten (und auch Steuern zu zahlen) nicht ausschlaggebend ist, sondern Corona-Schnelltests in der Heimatgemeinde, also am Wohnort durchgeführt werden müssen.

„Na ja" dachte ich „Josef musste mit seiner Frau Maria vor über zweitausend Jahren auch einen sehr weiten Weg zurücklegen, um sich in seiner ehemaligen Heimat registrieren zu lassen." [Bibel, neues Testament]

Ganz so schnell wollten wir dann aber doch nicht aufgeben. Immerhin hatten wir den Tipp bekommen, daß es in Markdorf, auf eine Initiative aus der freien Wirtschaft, die Möglichkeit gibt, sich testen zu lassen. In kürzester Zeit hatten wir online für alle in der Talentwerkstatt Anwesenden einen Termin gebucht und sind kurze Zeit später nach Markdorf gefahren. Die Zeiten wurden exakt eingehalten, die beiden Mitarbeiterinnen waren sehr nett und innerhalb von fünfzehn Minuten hatte jeder sein Testergebnis via E-Mail auf seinem Mobiltelefon. Alle waren negativ – NO COVID und so konnten wir uns anschließend wieder in die Arbeit stürzen.

Ich möchte mich im Namen von uns allen, bei den einfühlsamen Damen für die Testdurchführung und bei der Drogerie-Marktkette (Filiale im Schießstattweg) für dieses exzellente Beispiel unbürokratischer Hilfe bedanken.

Ihr seid echt spitze!

Dieses Frühjahr stehen vier Zerspanungs-, sechs Industrie-, ein Konstruktionsmechaniker und fünf Mechatroniker zur Prüfung an. Seit Januar frischen wir dafür, je nach Beruf, CNC-, Pneumatik-Kenntnisse usw. auf, arbeiten gemeinsam alte Theorie- und Praktische Prüfungen durch. Dabei mussten wir vieles ausgleichen, was durch Schulausfall und Homeschooling im letzten Jahr verpasst wurden und hofften jeden Tag darauf, daß Corona nicht das erfolgreiche Finale in letzter Minute verhindert.

Inzwischen haben die Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker ihre Prüfungen erfolgreich bestanden.

Die Industriemechaniker schafften einen Gesamtschnitt von 84 Punkten - Note 2,1 und die Zerspanungsmechaniker einen Schnitt von 81 Punkten – Note 2,4.

Super Leistung Jungs! Damit habt Ihr für die Abschlussprüfung Teil 2 eine gute Steilvorlage und wir wünschen Euch für den weiteren Verlauf Eurer Ausbildung alles Gute.

Wie geht es Jugendlichen, die sich auf die Abschlussprüfung Teil 1 vorbereiten und damit bereits vierzig Prozent ihrer Abschlussnote festlegen?

Was bereits unter normalen Bedingungen die Jugendlichen unter ordentlichen Druck setzt, wird unter Pandemiebedingungen mit Homeschooling und sonstigen Einschränkungen im Alltag besonders erschwert.

Unser Landtagsabgeordneter Klaus Hoher (FDP) wollte bei einem Besuch in der Talentwerkstatt herausfinden, wie sich die Jugendlichen fühlen und wie sie es schaffen in dieser wichtigen Phase ihres Lebens zurecht zu kommen.

Zunächst gaben die Ausbilder Norbert Merkel und Lukas Waldraff über die aktuellen Neuigkeiten: Das neu gestaltete Lager, die neuen Bereiche Werkzeugschleifen und Blechbearbeitung und die neu eingerichtete IT-Infrastruktur. Passend zur aktuellen Pandemie stellte Lukas Waldraff als neues Projekt in der „Additiven Fertigung" einen sogenannten „Headstrap" oder „Eargard" bzw. „Buckle" vor, mit dessen Hilfe die neuen FFP2-Masken nicht hinter den Ohren eingehängt, sondern für einen besseren Tragekomfort am Hinterkopf zusammengeführt werden können.

Danach bekam Herr Hoher einen Einblick, wie Azubis im „Homeschooling" lernen. Wir haben aktuell zwei Auszubildende, die „Homeschooling" nicht zuhause durchführen können und für die wir daher in einem separaten Raum zwei Bildschirmarbeitsplätze zur Verfügung gestellt haben.

Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker zeigten den aktuellen Stand Ihrer praktischen Prüfungsvorbereitung.

Danach gab es in der großen Halle, mit ausreichend Abstand, für die Auszubildenden – überwiegend Erstwähler – die Möglichkeit über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

Abschließend gab es einen kleinen Imbiss und alle Beteiligten hoffen, daß wir nach einem Ende der Pandemie den vor über einem Jahr geplanten „Tag der offenen Tür" nachholen können.

Was tun, wenn ein Teil zu Bruch geht, für das es keinen Ersatz mehr gibt?

In der Spannzange unserer Bohrerschleifmaschine war die Linearführung gebrochen. Wir haben daraus ein kleines Projekt gemacht, mit dem Ziel CAD, 3D-Druck und CNC-Technik an Hand eines praxisnahen Bauteils besser kennen zu lernen.

Nach der Vermessung der „zerbröselten" Reste, konstruierte Lukas im CAD-System SolidWorks ein neues Teil und erstellte dieses zum Testen mit dem 3D-Drucker. Nachdem der Prototyp passte, stellte Jonas das gleiche Teil aus Stahl an der CNC-Fräsmaschine her.

Der Zusammenbau war problemlos und nun können wir an der Schleifmaschine wieder unsere Spiralbohrer schärfen. 

Unser Bildungspartner, die Verbundschule Markdorf, suchte Mitte November händeringend nach Praktikumsplätzen für ihre Schülerinnen und Schüler, die in vielen Firmen wegen Corona eine Absage bekommen hatten. Nach Abwägung der Chancen und Risiken, überwog aus unserer Sicht das soziale Engagement, denen eine Chance zu geben, die in der Coronakrise leider vergessen werden – unseren engagierten Jugendlichen.

So starteten am Montag, den 23. November drei Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in der Talentwerkstatt – ein vierter war leider erkältungsbedingt vorsichtshalber zu Hause geblieben.

Wir hatten Alina im kaufmännischen Bereich, die für uns mit den Programmen Excel und Power-Point einige wichtige Dinge im kaufmännischen Bereich des Marketings ausarbeiten konnte.

Fynn und Janis erstellten, passend zur Vorweihnachtszeit, einen Nussknacker, den Sie im Bild sehen können. Wir alle hatten viel Spaß dabei.

Alina, Fynn und Janis – wir wünschen Euch privat, für Eure schulische Zukunft und vor allem für Eure Berufswahl alles Gute. Unsere Unterstützung könnt Ihr, wenn Ihr sie braucht, auf jeden Fall bekommen.

Für unsere Partnerbetriebe: Wenn Sie engagierte Jugendliche bzw. künftige Auszubildende suchen – wir haben sie! Sagen Sie uns, was Sie suchen, wir helfen Ihnen die passenden Kandidaten zu finden.

Alles neu macht der Herbst. Ein mittelständisches Unternehmen aus unserer Region wollte drei Mitarbeiter aus dem Bereich Zerspanung weiterentwickeln zu Montagemitarbeitern.

Wir bekamen kurzfristig eine Anfrage zur Unterstützung bei dieser Personalentwicklung. Eile war geboten. Wir haben uns für diese Maßnahme aus unserem Pool von selbständigen Spezialisten einen Kollegen hinzugeholt und brauchten für die Konzepterstellung nur zwei Wochen.

In den letzten zwei Oktoberwochen führten wir bereits die Schulung unter dem Titel „Technische Grundlagen für die Werksmontage" durch.

Wir haben für folgende Inhalte Grundlagen und Umsetzungshilfen für die betriebliche Praxis vermittelt:

  • Pneumatik
  • Hydraulik
  • Gewinde
  • Schrauben und Schraubensicherungen
  • Dichtungen
  • Technische Zeichnungen und Auftragsbegleitunterlagen
  • Lager und deren Montage
  • Fertigungsverfahren

Dank des Engagements der Teilnehmer und der Unterstützung durch meinen hinzugezogenen, sehr berufserfahrenen Kollegen konnten wir das weite Spektrum dieser Maßnahme gut bewältigen.

Lieber Udo herzlichen Dank für Deine Unterstützung.

Wir wünschen den drei Kollegen viel Erfolg für die Umsetzung in die Praxis und alles Gute für die neue berufliche Herausforderung.

„Die zwei Wochen mit Euch haben echt Spaß gemacht!"

Haben auch Sie Bedarf Mitarbeiter Ihres Unternehmens weiter zu entwickeln?

Fragen Sie uns gerne an – wir erstellen gemeinsam mit Ihnen das passende Schulungskonzept und sorgen für die professionelle Umsetzung.

Stellen Sie sich vor: Sie sind Spitzensportler, haben fleißig trainiert und sind auf der Spitze Ihrer Leistungsfähigkeit und dann wird die Olympiade, ein paar Tage vor der feierlichen Eröffnung abgesagt!

Ähnlich fühlten sich die Auszubildenden, deren Prüfungen im Frühjahr plötzlich abgesagt wurden. Im September nahmen wir unsere Vorbereitungen wieder auf. Da im vergangenen halben Jahr zusätzlich fast kein Präsenzunterricht an den Schulen stattfand, war die Aufarbeitung der Theorie der erste wichtige Schritt. Hierbei half es, daß wir eine große leerstehende Halle nutzen konnten, die Tische in kleinen Gruppen auf einer großen Fläche verteilen konnten - in der riesigen Montagehalle fast ein Freilufterlebnis!

Im Laufe des Oktobers schlossen nun fünfzehn Auszubildende in sechs verschiedenen Berufen bestens vorbereitet ihre Kenntnis- und Fertigkeitsprüfungen erfolgreich ab.

Wir wünschen unseren Auszubildenden in den Berufen

Mechatroniker

Industriemechaniker

Zerspanungsmechaniker

Technischer Modellbauer

Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Montagetechnik

Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik

alles Gute für die weitere Ausbildung.

Maren, Enrico, Jannis, Elyas und Julian – herzlichen Dank für das leckere Abschiedsgeschenk

In den Sommerwochen entwickelten sich erfreulicherweise die Zahlen der Auszubildenden nach und nach immer weiter nach oben.

Am Donnerstag, den 3. September 2020 kamen dann vierzehn Auszubildende zum Einführungstag in der Talentwerkstatt.

Zuvor hatten alle die ersten beiden Tage ihrer Ausbildung in ihren Firmen verbracht, dort Abteilungen, Mitarbeiter und Ausbildungsverantwortliche kennen gelernt. Sie beschäftigten sich mit der Geschichte und den Produkten ihres Unternehmens und konnten diese Informationen am ersten Tag in der Talentwerkstatt ihren Azubikollegen aus den anderen Unternehmen vorstellen.

Interessant wurde dies auch deshalb, weil wir erstmals neben den klassischen Berufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker zusätzlich zwei Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik hatten.

Den Grundlehrgang haben wir dieses Jahr um einige weitere kleinere Übungen vorangestellt, bevor wir in unsere Projekte Handhabungsgerät bzw. Druckluftmotor einsteigen.

Tragen auch Sie sich mit dem Gedanken Teile Ihrer Ausbildung abzugeben, damit Sie sich auf andere Aufgaben konzentrieren können, dann nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf. 

Das Bestreben, uns ständig weiterzuentwickeln und neue Ausbildungsberufe in unser Portfolio aufzunehmen, hat sich in letzter Zeit stark beschleunigt.

Hatten wir im Sommer zwei Auszubildende im Beruf Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik für die Vorbereitung und Durchführung der Abschlussprüfung, so waren es nur zwei Monate später die Durchführung einer Zwischenprüfung für je eine Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Montagetechnik und eine Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik.

Für den Herbst sind es zwei weitere Berufe:

Im September kommen zwei Auszubildende im Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik.

Für die Abschlussprüfung Teil 1 haben wir zusätzlich erstmals einen Technischen Modellbauer. Die Bearbeitung von Modellbauwerkstoffen (Polyurethane mit unterschiedlichen Dichten) ist eine völlig neue Zerspanungserfahrung.

Brauchen auch Sie Unterstützung in einem Beruf, den Sie hier noch nicht gefunden haben? Wir identifizieren Schnittstellen und finden immer die passenden Unterstützungsmöglichkeiten.

Ein Bonbon für leistungsstarke, neugierige Auszubildende oder die Möglichkeit Ihre Mitarbeiter weiterzuentwickeln.

Die Talentwerkstatt hat ein neues CAD-System angeschafft und integriert dieses gerade in die Kette Produktentwicklung – Additive Fertigung.

Damit wollen wir zukünftig die Zusatzqualifikation (ZQ 7) „Additive Fertigungsverfahren" anbieten. Dieses innovative Ausbildungsmodul beinhaltet u.a.:

  • Produktdesign mit dem CAD-Programm SolidWorks
  • Gestaltungsprinzipien zur additiven Fertigung
  • Aufbereitung der Daten
  • Herstellung am 3D-Drucker
  • Bauteile bewerten und Prozessparameter optimieren
  • Kennenlernen alternativer Fertigungsverfahren

Auch hier beweisen wir unsere kundenfreundliche Flexibilität – je nach Wunsch können wir dieses Modul in unterschiedlicher Intensität anbieten. Die Termingestaltung ist derzeit noch offen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf. 

Die vergangenen zwei Monate des „Lockdowns" haben wir genutzt, um einige offene Baustellen abzuschließen:

  • Materiallager – kompletter Umbau mit Erweiterung der Materialarten
  • Aufbau von verschiedenen Bereichen: Werkzeugschleifen und Blechbearbeitung
  • Umstellung der kompletten EDV: Eigener Server, Firewall etc., Update von Windows 7 auf Windows 10, Office 2010 auf Office 2019, zusätzlicher Farbdrucker usw.
  • Umstellung unseres Telefonsystems auf die neue Telefonnummer 07544/968 302-0
  • Durchführung einiger Reparaturen
  • Entwerfen und Umsetzen eines Hygienekonzepts

Zusätzlich fiel uns, wie vielen anderen Eltern auch, völlig unvermittelt die Rolle des Hauslehrers zu …

… so daß es uns niemals langweilig wurde.

Nun freuen wir uns darauf, wenn es ab dem 04. Mai 2020 wieder mit der Ausbildung losgehen kann. 

In unserer Talentwerkstatt sind Ausbilder und Azubis wohlauf.
Wir wollen aber unseren Beitrag zur Eindämmung der Infektionen leisten und sagen daher den
„Infoabend" am Freitag, den 20. März 2020 ab 17:00 Uhr und den „Tag der offenen Tür" am Samstag, den 21.03.2020 (von 10:00 bis 16:00 Uhr) ab
und verschieben diese auf einen späteren Zeitpunkt.

Wir werden Sie alle zeitnah kontaktieren und freuen uns auf Ihr Interesse und eine weitere gute Zusammenarbeit.

Das Team von der Talentwerkstatt wünscht Ihnen gute Gesundheit.

„Hoher Besuch" in der Talentwerkstatt – im doppelten Sinne des Wortes.

Klaus Hoher, unser Mitglied im Landtag (FDP) und der Kreisgeschäftsführer Stefan Zwick besuchten die Talentwerkstatt. Über zwei Stunden tauschten wir uns aus über die Themen

  • Duale Ausbildung im Allgemeinen
  • Verbundausbildung in den Bereichen Metall- und Elektroberufe mit der Talentwerkstatt
  • Wie geht es für die Talentwerkstatt nach der Schließung von IWM (ehemals Rohwedder) weiter?

Mein Kollege Lukas Waldraff demonstrierte anhand einer Farbsortieranlage, das Zusammenspiel von Mechanik, Elektro- und Steuerungstechnik.

Dem schloss sich ein ausführlicher Rundgang durch die modern ausgestattete Werkstatt und die neu hinzugekommenen Bereiche Materiallager, Werkzeugschleiferei und Blechbearbeitung an.

Gemeinsam wollen wir möglichst zeitnah eine Infoveranstaltung für an Ausbildung interessierte Unternehmen, Vertreter von Behörden, Parteien und Verbänden durchführen. 

Das Verschlussstück einer 150 Jahre alten Salutkanone war defekt und nicht mehr reparierbar. Einige IWM-Azubis stellten sich im Frühjahr 2019 der Aufgabe ein neues Verschlussstück zu konstruieren und zu fertigen.

Hierbei galt es zunächst einmal die alte Form mit moderner Sicherheitstechnik zu vereinen. Unser DHBW-Student Florian investierte etliche Stunden in die konstruktive Umsetzung. Vielen Dank dafür.

An unseren Bohr-, Fräs- und Drehmaschinen erfolgte die praktische Umsetzung mit anschließender Montage.

Leider ließ der Test aus diversen Gründen auf sich warten.

Aus der Geschichte:
Bei Kanonengießern galt das ungeschriebene Gesetz, daß der „Hersteller" die ersten Schüsse selbst abgeben musste. Das bedeutete quasi eine natürliche Auslese:
Schlechte Kanone = toter Kanonengießer = nie mehr schlechte Kanonen

In Fortsetzung dieser Tradition musste der Ausbilder den ersten Schuss abgeben.

Nun – ich lebe noch.

Also haben unsere Auszubildenden alles richtig gemacht.

Herzlichen Dank für Euer Engagement.

Während die IWM Automation Bodensee (ehemals Rohwedder) ihre Geschäftstätigkeit zum 31.12.2019 einstellte, konnte mit der Konzernmutter, der MAX Automation SE, ein neues Mietverhältnis vereinbart werden. Herzlichen Dank für Ihr (indirekt) fortgesetztes Engagement im Bereich Ausbildung in unserer Region.

Durch die Übernahme des Lagers und des Schweißraumes konnten wir uns nun auch flächenmäßig erweitern. Wir sind momentan dabei das alte Materiallager umzubauen und haben zusätzlich zwei neue Bereiche eingerichtet:

  • Blechbearbeitung
  • Werkzeugschleifen
  • Thermisches Fügen (Komplettierung zu einem späteren Zeitpunkt)

Frisch gestärkt gehen wir also in das neue Jahr.

Die große Herausforderung wird sein neue Kunden zu gewinnen, um den Umsatzausfall durch den Wegfall der Ausbildung für IWM auszugleichen.

Wir freuen uns über jedes Unternehmen, das gemeinsam mit uns bereit ist, dem drohenden Facharbeitermangel entgegenzutreten.

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