Norbert Merkel hat sich über etwa zehn Jahre mit dem Ausbildungszentrum von Rohwedder an der Ferienaktion „Wissen was geht" beteiligt, um jungen Menschen die Chance zu geben, ihre Begabungen zu testen und sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Diesen September sind wir zum zweiten Mal unter unserem eigenen Firmennamen „Norbert Merkels Talentwerkstatt" gestartet. Jetzt bietet sich den Teilnehmern die Chance firmenunabhängig viele verschiedene Dinge im Bereich Metallbearbeitung, Steuerungstechnik, Montage usw. auszuprobieren und zu einem späteren Zeitpunkt ein Schülerpraktikum zu absolvieren.

Die vier Teilnehmer fertigten an einer Bohrmaschine und einer CNC-Fräsmaschine einen Schlüsselanhänger mit dem ersten Buchstaben ihres Vornamens. Anschließend durften sie zwei pneumatische Schaltungen aufbauen und eine Montageübung durchführen.

Das Engagement war groß und deshalb hat sich auch einer der Teilnehmer noch am selben Tag für ein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Oktober angemeldet.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für Euer Engagement und wünschen Euch für Euren weiteren Lebensweg alles Gute. 

Donnerstag um acht Uhr morgens. In Norbert Merkels Talentwerkstatt in Bermatingen versammeln sich achtzehn Auszubildende, die in den drei Tagen zuvor bereits ihre eigenen Ausbildungsbetriebe kennenlernen durften. In dieser Zeit haben alle unter anderem eine Präsentation ihres eigenen Betriebes vorbereitet, die sie dann zum gemeinsamen Einführungstag allen anderen Auszubildenden vorstellen durften.

Die achtzehn Auszubildenden kommen aus zehn verschiedenen Unternehmen und lernen in fünf verschiedenen Berufen – überwiegend aus der Metall- und Elektrobranche. Einer studiert Maschinenbau an der DHBW Ravensburg.

Gemeinsam erlernen die Auszubildenden in den nächsten zwei Monaten die Grundlagen der manuellen und maschinellen Metallbearbeitung. Danach beginnen die Mechatroniker mit Grundlagen Elektrotechnik, während die Industrie- und Zerspanungsmechaniker ihre Metallgrundkenntnisse weiter vertiefen. 

Am 2. August haben wir wieder mit einem Grillfest unseren 2. Ausbildungsblock für die Industriemechaniker und Mechatroniker abgeschlossen.

Nachdem der IWM-Standort Bermatingen zum 31.12.2019 geschlossen wird, haben wir in den letzten Wochen intensiv nach Ersatzausbildungsplätzen für die IWM-Azubis gesucht. Inzwischen haben wir für alle Azubis ein neuen Platz gefunden – ein herzliches Dankeschön an unsere Partnerbetriebe die uns dabei unterstützt haben.

Die IWM-Azubis verabschiedeten sich mit einem großen Präsentkorbs, aber wir werden auch in Zukunft in Kontakt bleiben.

Wir wünschen Euch allen viel Erfolg in Euren neuen Ausbildungsbetrieben. 

Das neue Jahr beginnt traditionell mit der Gruppe der Prüfungskandidaten für die Abschlussprüfung Teil 1. Diese Prüfung ist eine Art Zwischenprüfung nach etwa 18 Monaten Ausbildungszeit, mit deren Ergebnis aber bereits vierzig Prozent der Abschlussnote festgelegt werden.

Dementsprechend hoch ist der Anspruch an die siebzehn Auszubildenden aus zehn verschiedenen Betrieben, die in den drei verschiedenen Berufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker ausgebildet werden.

In den kommenden Wochen steht ein umfangreiches Training an: Nach einer Einführung in den Ablauf der Prüfung, wollen verschiedene Dinge wiederholt und die Prüfungsmaterialien vorbereitet werden. Nach der ersten Probeprüfung lichtet sich für die Auszubildenden der Nebel, nun weiß jeder genau worauf es ankommt und wo für eine erfolgreiche Prüfung noch optimiert werden muss. 

Für die fünfzehn Teilnehmer der Teilqualifizierung Metall waren die vergangenen zwei Wochen bereits die dritte Praktikumsphase in Norbert Merkels Talentwerkstatt.

Die erste Praktikumsphase der Qualifizierungsmaßnahme, die zusammen mit dem BBQ Friedrichshafen durchgeführt wird, hatte mit traditionellen Handwerkstechniken (feilen, sägen, Blechbearbeitung uvm.) begonnen. Später kamen Bohren, Drehen und Fräsen hinzu. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, erstellten die Teilnehmer, passend zum nahenden Weihnachtsfest, einen Nußknacker.

In den jetzt beendeten dritten Block wurden die Kenntnisse vertieft und um die Themen Pneumatik und Grundlagen CNC-Technik erweitert.

Abgeschlossen wurden die drei Praxisphasen mit einer praktischen und einer theoretischen Prüfung.

Die Teilnehmer freuen sich nun auf das bevorstehende Betriebspraktikum in anderen Unternehmen und eine anschließende Beschäftigung in der Metall- und Elektrobranche. 

In der betrieblichen Praxis kommt es häufiger vor, daß Frästeile aus Kunststoff hergestellt werden.

Aufgabe dieses Projektes war es nun ein Kunststoffteil mit Hilfe einer bestehenden Konstruktion am 3D-Drucker zu bauen.

Eine umfangreiche Versuchsreihe mit liegender, stehender Bauteilanordnung, mehr oder weniger starker Vernetzung, kleineren Schichtdicken usw. zeigte die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bauteilmodellierung auf.

Ziel soll es sein Prototypen als gebrauchsfertige Muster innerhalb kürzester Zeit herstellen zu können.

Norbert Merkels Talentwerkstatt engagiert sich nicht nur im Bereich Ausbildung. Der Bereich Weiterbildung von Mitarbeitern ist für uns ebenso ein wichtiges Anliegen.

In der zweiten Jahreshälfte hatten wir bereits mit einem Unternehmen ein Schulungskonzept erstellt und anschließend alle Fertigungsmitarbeiter im Bereich Qualitätssicherung geschult.

Im November befanden sich drei Mitarbeiter aus der Fertigung eines großen Unternehmens zu einem CNC-Intensivkurs mit hohem Praxisanteil an den CNC-Fräsmaschinen. Dabei wechselten sich Theorie- und Praxisblöcke ab und es entstanden einige interessante Projekte.

Den letzten Tag des Kurses und der Woche ließen wir am Grill ausklingen. Die eisige Kälte tat der guten Stimmung keinen Abbruch und wir standen gemeinsam zusammen und erfuhren dabei auch einiges aus anderen Unternehmen und konnten unsere Erfahrungen austauschen.

Für unseren Basiskurs Metall machen wir um die Weihnachtszeit einen Nussknacker.

Die Einzelteile lassen sich zunächst mit Grundkenntnissen der manuellen Metallbearbeitung herstellen. Für die weiteren Teile kommen dann die Kenntnisse der maschinellen Metallbearbeitung, wie bohren, drehen und fräsen hinzu.

Am Ende stehen die Feinbearbeitung der Oberfläche, die Baugruppenmontage und die Funktionsprüfung.

Die Alltagstauglichkeit zeigt sich dann zuhause in der Familie, im vorweihnachtlichen Einsatz.

Dem Grundlehrgang Metall für die gewerblich-technischen Berufe, wie z.B. Industriemechaniker, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker usw. liegt das Projekt Handhabungsgerät zugrunde.

Nachdem eine erste Fläche mühsam eben und winklig gefeilt wurde, geht es an die erste Maschine – eine Säulenbohrmaschine. Hier gibt es einige Werkzeuge kennenzulernen, die dann später aber auch wieder an der Drehmaschine eingesetzt werden können. Schließlich geht es an das Fräsen und so entstehen Schritt für Schritt die Einzelteile, die zusammengefügt unten abgebildetes Handhabungsgerät ergeben:

Der dabei entstehende Pneumatikzylinder erfordert schon einiges an Maschinenkenntnissen um zu funktionieren und leitet gleichzeitig über in das Themengebiet Steuerungstechnik mit Pneumatik.

So baut alles aufeinander auf und führt am Ende zu einer komplexen, funktionierenden Baugruppe.

Bei den Vorbereitungen zum 50-jährigen Schuljubiläum des Bildungszentrums Markdorf rief die Klasse 7d, der dort ansässigen Realschule, das Projekt „Zeitkapsel 2018-2043" ins Leben.

Eine Zeitkapsel ist eine Truhe, Schatulle oder ein sonstiges komplett geschlossenes Behältnis und wurde Früher oft in öffentlichen Großbauten mit verbaut. Sie ist gefüllt mit aktuellen Dingen wie z.B. einer aktuellen Tageszeitung und Bildern. Wurden nun diese Gebäude saniert oder abgerissen fand man diese Zeitkapsel. Dann hat man sie geöffnet und wusste wann das Gebäude entstanden ist und welche Themen gerade aktuell waren.

Diese Idee fand viel Anklang und so erklärte sich Herr Norbert Merkel, Geschäftsführer und Ausbilder des Ausbildungszentrums Norbert Merkels Talentwerkstatt, bereit mit den Azubis der IWM Automation Bodensee GmbH eine solche Zeitkapsel im Rahmen eines Ausbildungsprojekt anzufertigen.

Als erstes wurde eine Truhe aus Aluminium, mit den Maßen 400mm*300mm*125mm gekauft.

Im nächsten Schritt begann ein Industriekaufmann den mit der CNC-Maschine zu programmierenden Text in Word zu formatieren.

Zeitkapsel 2018-2043
Projekt der Klasse 7d RS
Anlässlich des 50-Jährigen Schuljubiläums
Des Bildungszentrums Markdorf

Als man sich nun auf Größe und Formatierungen geeinigt hatte, begann eine unserer Industriemechanikerinnen diesen Text auf einer CNC-Fräsmaschine zu programmieren.

Es wurde immer Zeile für Zeile des Textes programmiert und direkt in ein Stück Metall gefräst, wodurch der reibungslose Ablauf garantiert wurde, da Fehler sofort sichtbar waren. In der Zwischenzeit und nach Absprache, entschied sich Herr Merkel dazu, noch eine kleine Herausforderung einzubauen. Seine Auszubildenden sollten noch das Logo von Norbert Merkels Talentwerkstatt programmieren, da dies auch auf die Truhe sollte.

Also begannen die Auszubildenden das Logo zu formatieren, in der richtigen Größe auszudrucken und alle zum Fräsen erforderlichen Koordinaten zu vermessen und zu bestimmen.

Schließlich wurde die CNC-Steuerung mit den entsprechenden Daten versorgt und ein Probeteil gefertigt.

Nach Korrektur der letzten Feinheiten wurde sowohl Schriftzug, als auch Logo freigegeben, die Truhe exakt ausgerichtet und komplett bearbeitet.

Anschließend wurde die fertige Zeitkapsel an die Klasse 7d RS des Bildungszentrums Markdorf übergeben, die diese befüllten und am 07. Juni 2018 zum Jubiläumsfeier am Bildungszentrum vergraben.

Die künftige Generation darf gespannt sein, was da vergraben wurde.

Die Girls' Day Akademie geht in die neunte Runde. Acht Mal war Norbert Merkel, anfangs mit der Rohwedder Macro Assembly GmbH, jetzt mit der „Talentwerkstatt" mit dabei.

Nach der Begrüßung waren wir alle gespannt auf die Schülerinnen und ihre Motivation an dem Projekt teilzunehmen.

Die Unternehmen und Vertreter/innen von verschiedenen Institutionen stellten ihre Beiträge zum Gelingen der Girls' Day Akademie vor – die nun Woche für Woche innerhalb eines Jahres stattfinden.

Uns ist es wichtig den Teilnehmerinnen die Angst vor größeren technischen Zusammenhängen zu nehmen – daher werden in der Talentwerkstatt mehrere einfache, in sich geschlossene Übungen aus den verschiedensten Technikfeldern durchgeführt.

Beim sich anschließenden Büffet gab es genügend Gelegenheiten sich gegenseitig kennen zu lernen.

Gruppenbild – Quelle: Homepage der Mädchen- und Jungenrealschule St. Elisabeth, Friedrichshafen

Gemäß dem Motto „Solide Grundlagen lernen, aber gleichzeitig über den Tellerrand hinausschauen" hat die Talentwerkstatt einen Ausflug zur AMB (Metallbearbeitungsmesse) in Stuttgart organisiert.

Wir trafen uns am frühen Donnerstagmorgen und fuhren mit circa dreißig Auszubildenden und Ausbildern aus unterschiedlichen Firmen im komfortablen Reisebus nach Stuttgart.

Dort angekommen erwartete uns ein riesiges Angebot an modernsten Fertigungstechniken in den Bereichen Drehen, Fräsen usw. – aber auch neueste Werkzeug- und Spanntechnologien.

Mit jeder Menge Anregungen, neuen Ideen und Wünschen ging es gegen vier Uhr wieder zurück nach Bermatingen.

Vom langen Tag hungrig geworden, kehrten wir in Bermatingen-Ahausen ein und hatten die Möglichkeit den Tag in lockerer Runde ausklingen zu lassen.

Die Aufrüstung unseres Maschinenparks geht weiter: Am 19. September 2018 kam unsere neue Leit- und Zugspindel-Drehmaschine, eine Weiler Praktikant VC plus.

Passend zur „Generation Handy und Tablet" haben wir unsere Drehmaschine mit einem großen Touchscreen ausstatten lassen, über den nicht nur die Maschine mit Daten versorgt oder die Zeichnung angezeigt wird, sondern auch Wartungsvideos u.ä. angeschaut werden können.

Die Maschine in Werkzeugmacherqualität verfügt über einen stufenlos regelbaren Antrieb, modernste Sicherheitstechnik und wurde mit unterschiedlichsten Werkzeugen und Spannmitteln bestens ausgestattet.

Die Lieferung dieser neuen Maschine haben wir zum Anlass genommen, um gleich die ganze „Lerninsel konventionelles Drehen" umzustellen, damit alle vier Maschinen komfortabel bedient werden können.

Nun freuen sich Norbert Merkel und alle Auszubildenden auf die Inbetriebnahme der Maschine und die erste Bedienungseinweisung.

 Die letzte Woche vor Weihnachten nutzten wir zur Maschinenwartung. Während an normalen Freitagen einfach „Klar-Schiff" gemacht wird, nutzten wir die letzten Tage, um uns intensiver mit dem „Innenleben" unserer Maschinen auseinanderzusetzen.

So zerlegten wir beispielsweise unsere Flachschleifmaschine der Firma Jung, reparierten gemeinsam mit unserem Elektroausbilder einige Kleinigkeiten, überschliffen einen Anschlag und wuchteten einige Schleifscheiben neu aus.

Am Donnerstagabend trafen wir uns mit den restlichen Auszubildenden, die teilweise schon im Urlaub oder heute an der Berufsschule waren, zur gemeinsamen Azubiweihnachtsfeier im Deggenhausertal. Bei leckerem Essen und angeregten Gesprächen verflog der Abend recht schnell und wir hatten die Möglichkeit noch einige „Taxifahrer" (Eltern, Freundinnen, Freunde usw.) kennenzulernen.

Der einzige Wermutstropfen an der Sache war, daß einige von uns am nächsten Tag noch einmal ran mussten, um letzte Aufräum- und Wartungsarbeiten zu übernehmen.

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