Unser Bildungspartner, die Verbundschule Markdorf, suchte Mitte November händeringend nach Praktikumsplätzen für ihre Schülerinnen und Schüler, die in vielen Firmen wegen Corona eine Absage bekommen hatten. Nach Abwägung der Chancen und Risiken, überwog aus unserer Sicht das soziale Engagement, denen eine Chance zu geben, die in der Coronakrise leider vergessen werden – unseren engagierten Jugendlichen.

So starteten am Montag, den 23. November drei Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum in der Talentwerkstatt – ein vierter war leider erkältungsbedingt vorsichtshalber zu Hause geblieben.

Wir hatten Alina im kaufmännischen Bereich, die für uns mit den Programmen Excel und Power-Point einige wichtige Dinge im kaufmännischen Bereich des Marketings ausarbeiten konnte.

Fynn und Janis erstellten, passend zur Vorweihnachtszeit, einen Nussknacker, den Sie im Bild sehen können. Wir alle hatten viel Spaß dabei.

Alina, Fynn und Janis – wir wünschen Euch privat, für Eure schulische Zukunft und vor allem für Eure Berufswahl alles Gute. Unsere Unterstützung könnt Ihr, wenn Ihr sie braucht, auf jeden Fall bekommen.

Für unsere Partnerbetriebe: Wenn Sie engagierte Jugendliche bzw. künftige Auszubildende suchen – wir haben sie! Sagen Sie uns, was Sie suchen, wir helfen Ihnen die passenden Kandidaten zu finden.

Alles neu macht der Herbst. Ein mittelständisches Unternehmen aus unserer Region wollte drei Mitarbeiter aus dem Bereich Zerspanung weiterentwickeln zu Montagemitarbeitern.

Wir bekamen kurzfristig eine Anfrage zur Unterstützung bei dieser Personalentwicklung. Eile war geboten. Wir haben uns für diese Maßnahme aus unserem Pool von selbständigen Spezialisten einen Kollegen hinzugeholt und brauchten für die Konzepterstellung nur zwei Wochen.

In den letzten zwei Oktoberwochen führten wir bereits die Schulung unter dem Titel „Technische Grundlagen für die Werksmontage" durch.

Wir haben für folgende Inhalte Grundlagen und Umsetzungshilfen für die betriebliche Praxis vermittelt:

  • Pneumatik
  • Hydraulik
  • Gewinde
  • Schrauben und Schraubensicherungen
  • Dichtungen
  • Technische Zeichnungen und Auftragsbegleitunterlagen
  • Lager und deren Montage
  • Fertigungsverfahren

Dank des Engagements der Teilnehmer und der Unterstützung durch meinen hinzugezogenen, sehr berufserfahrenen Kollegen konnten wir das weite Spektrum dieser Maßnahme gut bewältigen.

Lieber Udo herzlichen Dank für Deine Unterstützung.

Wir wünschen den drei Kollegen viel Erfolg für die Umsetzung in die Praxis und alles Gute für die neue berufliche Herausforderung.

„Die zwei Wochen mit Euch haben echt Spaß gemacht!"

Haben auch Sie Bedarf Mitarbeiter Ihres Unternehmens weiter zu entwickeln?

Fragen Sie uns gerne an – wir erstellen gemeinsam mit Ihnen das passende Schulungskonzept und sorgen für die professionelle Umsetzung.

Stellen Sie sich vor: Sie sind Spitzensportler, haben fleißig trainiert und sind auf der Spitze Ihrer Leistungsfähigkeit und dann wird die Olympiade, ein paar Tage vor der feierlichen Eröffnung abgesagt!

Ähnlich fühlten sich die Auszubildenden, deren Prüfungen im Frühjahr plötzlich abgesagt wurden. Im September nahmen wir unsere Vorbereitungen wieder auf. Da im vergangenen halben Jahr zusätzlich fast kein Präsenzunterricht an den Schulen stattfand, war die Aufarbeitung der Theorie der erste wichtige Schritt. Hierbei half es, daß wir eine große leerstehende Halle nutzen konnten, die Tische in kleinen Gruppen auf einer großen Fläche verteilen konnten - in der riesigen Montagehalle fast ein Freilufterlebnis!

Im Laufe des Oktobers schlossen nun fünfzehn Auszubildende in sechs verschiedenen Berufen bestens vorbereitet ihre Kenntnis- und Fertigkeitsprüfungen erfolgreich ab.

Wir wünschen unseren Auszubildenden in den Berufen

Mechatroniker

Industriemechaniker

Zerspanungsmechaniker

Technischer Modellbauer

Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Montagetechnik

Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik

alles Gute für die weitere Ausbildung.

Maren, Enrico, Jannis, Elyas und Julian – herzlichen Dank für das leckere Abschiedsgeschenk

In den Sommerwochen entwickelten sich erfreulicherweise die Zahlen der Auszubildenden nach und nach immer weiter nach oben.

Am Donnerstag, den 3. September 2020 kamen dann vierzehn Auszubildende zum Einführungstag in der Talentwerkstatt.

Zuvor hatten alle die ersten beiden Tage ihrer Ausbildung in ihren Firmen verbracht, dort Abteilungen, Mitarbeiter und Ausbildungsverantwortliche kennen gelernt. Sie beschäftigten sich mit der Geschichte und den Produkten ihres Unternehmens und konnten diese Informationen am ersten Tag in der Talentwerkstatt ihren Azubikollegen aus den anderen Unternehmen vorstellen.

Interessant wurde dies auch deshalb, weil wir erstmals neben den klassischen Berufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker zusätzlich zwei Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik hatten.

Den Grundlehrgang haben wir dieses Jahr um einige weitere kleinere Übungen vorangestellt, bevor wir in unsere Projekte Handhabungsgerät bzw. Druckluftmotor einsteigen.

Tragen auch Sie sich mit dem Gedanken Teile Ihrer Ausbildung abzugeben, damit Sie sich auf andere Aufgaben konzentrieren können, dann nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf. 

Das Bestreben, uns ständig weiterzuentwickeln und neue Ausbildungsberufe in unser Portfolio aufzunehmen, hat sich in letzter Zeit stark beschleunigt.

Hatten wir im Sommer zwei Auszubildende im Beruf Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik für die Vorbereitung und Durchführung der Abschlussprüfung, so waren es nur zwei Monate später die Durchführung einer Zwischenprüfung für je eine Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Montagetechnik und eine Fachkraft für Metalltechnik – Fachrichtung Konstruktionstechnik.

Für den Herbst sind es zwei weitere Berufe:

Im September kommen zwei Auszubildende im Beruf Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik.

Für die Abschlussprüfung Teil 1 haben wir zusätzlich erstmals einen Technischen Modellbauer. Die Bearbeitung von Modellbauwerkstoffen (Polyurethane mit unterschiedlichen Dichten) ist eine völlig neue Zerspanungserfahrung.

Brauchen auch Sie Unterstützung in einem Beruf, den Sie hier noch nicht gefunden haben? Wir identifizieren Schnittstellen und finden immer die passenden Unterstützungsmöglichkeiten.

Ein Bonbon für leistungsstarke, neugierige Auszubildende oder die Möglichkeit Ihre Mitarbeiter weiterzuentwickeln.

Die Talentwerkstatt hat ein neues CAD-System angeschafft und integriert dieses gerade in die Kette Produktentwicklung – Additive Fertigung.

Damit wollen wir zukünftig die Zusatzqualifikation (ZQ 7) „Additive Fertigungsverfahren" anbieten. Dieses innovative Ausbildungsmodul beinhaltet u.a.:

  • Produktdesign mit dem CAD-Programm SolidWorks
  • Gestaltungsprinzipien zur additiven Fertigung
  • Aufbereitung der Daten
  • Herstellung am 3D-Drucker
  • Bauteile bewerten und Prozessparameter optimieren
  • Kennenlernen alternativer Fertigungsverfahren

Auch hier beweisen wir unsere kundenfreundliche Flexibilität – je nach Wunsch können wir dieses Modul in unterschiedlicher Intensität anbieten. Die Termingestaltung ist derzeit noch offen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf. 

Die vergangenen zwei Monate des „Lockdowns" haben wir genutzt, um einige offene Baustellen abzuschließen:

  • Materiallager – kompletter Umbau mit Erweiterung der Materialarten
  • Aufbau von verschiedenen Bereichen: Werkzeugschleifen und Blechbearbeitung
  • Umstellung der kompletten EDV: Eigener Server, Firewall etc., Update von Windows 7 auf Windows 10, Office 2010 auf Office 2019, zusätzlicher Farbdrucker usw.
  • Umstellung unseres Telefonsystems auf die neue Telefonnummer 07544/968 302-0
  • Durchführung einiger Reparaturen
  • Entwerfen und Umsetzen eines Hygienekonzepts

Zusätzlich fiel uns, wie vielen anderen Eltern auch, völlig unvermittelt die Rolle des Hauslehrers zu …

… so daß es uns niemals langweilig wurde.

Nun freuen wir uns darauf, wenn es ab dem 04. Mai 2020 wieder mit der Ausbildung losgehen kann. 

In unserer Talentwerkstatt sind Ausbilder und Azubis wohlauf.
Wir wollen aber unseren Beitrag zur Eindämmung der Infektionen leisten und sagen daher den
„Infoabend" am Freitag, den 20. März 2020 ab 17:00 Uhr und den „Tag der offenen Tür" am Samstag, den 21.03.2020 (von 10:00 bis 16:00 Uhr) ab
und verschieben diese auf einen späteren Zeitpunkt.

Wir werden Sie alle zeitnah kontaktieren und freuen uns auf Ihr Interesse und eine weitere gute Zusammenarbeit.

Das Team von der Talentwerkstatt wünscht Ihnen gute Gesundheit.

„Hoher Besuch" in der Talentwerkstatt – im doppelten Sinne des Wortes.

Klaus Hoher, unser Mitglied im Landtag (FDP) und der Kreisgeschäftsführer Stefan Zwick besuchten die Talentwerkstatt. Über zwei Stunden tauschten wir uns aus über die Themen

  • Duale Ausbildung im Allgemeinen
  • Verbundausbildung in den Bereichen Metall- und Elektroberufe mit der Talentwerkstatt
  • Wie geht es für die Talentwerkstatt nach der Schließung von IWM (ehemals Rohwedder) weiter?

Mein Kollege Lukas Waldraff demonstrierte anhand einer Farbsortieranlage, das Zusammenspiel von Mechanik, Elektro- und Steuerungstechnik.

Dem schloss sich ein ausführlicher Rundgang durch die modern ausgestattete Werkstatt und die neu hinzugekommenen Bereiche Materiallager, Werkzeugschleiferei und Blechbearbeitung an.

Gemeinsam wollen wir möglichst zeitnah eine Infoveranstaltung für an Ausbildung interessierte Unternehmen, Vertreter von Behörden, Parteien und Verbänden durchführen. 

Das Verschlussstück einer 150 Jahre alten Salutkanone war defekt und nicht mehr reparierbar. Einige IWM-Azubis stellten sich im Frühjahr 2019 der Aufgabe ein neues Verschlussstück zu konstruieren und zu fertigen.

Hierbei galt es zunächst einmal die alte Form mit moderner Sicherheitstechnik zu vereinen. Unser DHBW-Student Florian investierte etliche Stunden in die konstruktive Umsetzung. Vielen Dank dafür.

An unseren Bohr-, Fräs- und Drehmaschinen erfolgte die praktische Umsetzung mit anschließender Montage.

Leider ließ der Test aus diversen Gründen auf sich warten.

Aus der Geschichte:
Bei Kanonengießern galt das ungeschriebene Gesetz, daß der „Hersteller" die ersten Schüsse selbst abgeben musste. Das bedeutete quasi eine natürliche Auslese:
Schlechte Kanone = toter Kanonengießer = nie mehr schlechte Kanonen

In Fortsetzung dieser Tradition musste der Ausbilder den ersten Schuss abgeben.

Nun – ich lebe noch.

Also haben unsere Auszubildenden alles richtig gemacht.

Herzlichen Dank für Euer Engagement.

Während die IWM Automation Bodensee (ehemals Rohwedder) ihre Geschäftstätigkeit zum 31.12.2019 einstellte, konnte mit der Konzernmutter, der MAX Automation SE, ein neues Mietverhältnis vereinbart werden. Herzlichen Dank für Ihr (indirekt) fortgesetztes Engagement im Bereich Ausbildung in unserer Region.

Durch die Übernahme des Lagers und des Schweißraumes konnten wir uns nun auch flächenmäßig erweitern. Wir sind momentan dabei das alte Materiallager umzubauen und haben zusätzlich zwei neue Bereiche eingerichtet:

  • Blechbearbeitung
  • Werkzeugschleifen
  • Thermisches Fügen (Komplettierung zu einem späteren Zeitpunkt)

Frisch gestärkt gehen wir also in das neue Jahr.

Die große Herausforderung wird sein neue Kunden zu gewinnen, um den Umsatzausfall durch den Wegfall der Ausbildung für IWM auszugleichen.

Wir freuen uns über jedes Unternehmen, das gemeinsam mit uns bereit ist, dem drohenden Facharbeitermangel entgegenzutreten.

Norbert Merkel hat sich über etwa zehn Jahre mit dem Ausbildungszentrum von Rohwedder an der Ferienaktion „Wissen was geht" beteiligt, um jungen Menschen die Chance zu geben, ihre Begabungen zu testen und sich über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Diesen September sind wir zum zweiten Mal unter unserem eigenen Firmennamen „Norbert Merkels Talentwerkstatt" gestartet. Jetzt bietet sich den Teilnehmern die Chance firmenunabhängig viele verschiedene Dinge im Bereich Metallbearbeitung, Steuerungstechnik, Montage usw. auszuprobieren und zu einem späteren Zeitpunkt ein Schülerpraktikum zu absolvieren.

Die vier Teilnehmer fertigten an einer Bohrmaschine und einer CNC-Fräsmaschine einen Schlüsselanhänger mit dem ersten Buchstaben ihres Vornamens. Anschließend durften sie zwei pneumatische Schaltungen aufbauen und eine Montageübung durchführen.

Das Engagement war groß und deshalb hat sich auch einer der Teilnehmer noch am selben Tag für ein zweiwöchiges Schülerpraktikum im Oktober angemeldet.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für Euer Engagement und wünschen Euch für Euren weiteren Lebensweg alles Gute. 

Donnerstag um acht Uhr morgens. In Norbert Merkels Talentwerkstatt in Bermatingen versammeln sich achtzehn Auszubildende, die in den drei Tagen zuvor bereits ihre eigenen Ausbildungsbetriebe kennenlernen durften. In dieser Zeit haben alle unter anderem eine Präsentation ihres eigenen Betriebes vorbereitet, die sie dann zum gemeinsamen Einführungstag allen anderen Auszubildenden vorstellen durften.

Die achtzehn Auszubildenden kommen aus zehn verschiedenen Unternehmen und lernen in fünf verschiedenen Berufen – überwiegend aus der Metall- und Elektrobranche. Einer studiert Maschinenbau an der DHBW Ravensburg.

Gemeinsam erlernen die Auszubildenden in den nächsten zwei Monaten die Grundlagen der manuellen und maschinellen Metallbearbeitung. Danach beginnen die Mechatroniker mit Grundlagen Elektrotechnik, während die Industrie- und Zerspanungsmechaniker ihre Metallgrundkenntnisse weiter vertiefen. 

Am 2. August haben wir wieder mit einem Grillfest unseren 2. Ausbildungsblock für die Industriemechaniker und Mechatroniker abgeschlossen.

Nachdem der IWM-Standort Bermatingen zum 31.12.2019 geschlossen wird, haben wir in den letzten Wochen intensiv nach Ersatzausbildungsplätzen für die IWM-Azubis gesucht. Inzwischen haben wir für alle Azubis ein neuen Platz gefunden – ein herzliches Dankeschön an unsere Partnerbetriebe die uns dabei unterstützt haben.

Die IWM-Azubis verabschiedeten sich mit einem großen Präsentkorbs, aber wir werden auch in Zukunft in Kontakt bleiben.

Wir wünschen Euch allen viel Erfolg in Euren neuen Ausbildungsbetrieben. 

Das neue Jahr beginnt traditionell mit der Gruppe der Prüfungskandidaten für die Abschlussprüfung Teil 1. Diese Prüfung ist eine Art Zwischenprüfung nach etwa 18 Monaten Ausbildungszeit, mit deren Ergebnis aber bereits vierzig Prozent der Abschlussnote festgelegt werden.

Dementsprechend hoch ist der Anspruch an die siebzehn Auszubildenden aus zehn verschiedenen Betrieben, die in den drei verschiedenen Berufen Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker und Mechatroniker ausgebildet werden.

In den kommenden Wochen steht ein umfangreiches Training an: Nach einer Einführung in den Ablauf der Prüfung, wollen verschiedene Dinge wiederholt und die Prüfungsmaterialien vorbereitet werden. Nach der ersten Probeprüfung lichtet sich für die Auszubildenden der Nebel, nun weiß jeder genau worauf es ankommt und wo für eine erfolgreiche Prüfung noch optimiert werden muss. 

Für die fünfzehn Teilnehmer der Teilqualifizierung Metall waren die vergangenen zwei Wochen bereits die dritte Praktikumsphase in Norbert Merkels Talentwerkstatt.

Die erste Praktikumsphase der Qualifizierungsmaßnahme, die zusammen mit dem BBQ Friedrichshafen durchgeführt wird, hatte mit traditionellen Handwerkstechniken (feilen, sägen, Blechbearbeitung uvm.) begonnen. Später kamen Bohren, Drehen und Fräsen hinzu. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet, erstellten die Teilnehmer, passend zum nahenden Weihnachtsfest, einen Nußknacker.

In den jetzt beendeten dritten Block wurden die Kenntnisse vertieft und um die Themen Pneumatik und Grundlagen CNC-Technik erweitert.

Abgeschlossen wurden die drei Praxisphasen mit einer praktischen und einer theoretischen Prüfung.

Die Teilnehmer freuen sich nun auf das bevorstehende Betriebspraktikum in anderen Unternehmen und eine anschließende Beschäftigung in der Metall- und Elektrobranche. 

In der betrieblichen Praxis kommt es häufiger vor, daß Frästeile aus Kunststoff hergestellt werden.

Aufgabe dieses Projektes war es nun ein Kunststoffteil mit Hilfe einer bestehenden Konstruktion am 3D-Drucker zu bauen.

Eine umfangreiche Versuchsreihe mit liegender, stehender Bauteilanordnung, mehr oder weniger starker Vernetzung, kleineren Schichtdicken usw. zeigte die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Bauteilmodellierung auf.

Ziel soll es sein Prototypen als gebrauchsfertige Muster innerhalb kürzester Zeit herstellen zu können.

Norbert Merkels Talentwerkstatt engagiert sich nicht nur im Bereich Ausbildung. Der Bereich Weiterbildung von Mitarbeitern ist für uns ebenso ein wichtiges Anliegen.

In der zweiten Jahreshälfte hatten wir bereits mit einem Unternehmen ein Schulungskonzept erstellt und anschließend alle Fertigungsmitarbeiter im Bereich Qualitätssicherung geschult.

Im November befanden sich drei Mitarbeiter aus der Fertigung eines großen Unternehmens zu einem CNC-Intensivkurs mit hohem Praxisanteil an den CNC-Fräsmaschinen. Dabei wechselten sich Theorie- und Praxisblöcke ab und es entstanden einige interessante Projekte.

Den letzten Tag des Kurses und der Woche ließen wir am Grill ausklingen. Die eisige Kälte tat der guten Stimmung keinen Abbruch und wir standen gemeinsam zusammen und erfuhren dabei auch einiges aus anderen Unternehmen und konnten unsere Erfahrungen austauschen.

Für unseren Basiskurs Metall machen wir um die Weihnachtszeit einen Nussknacker.

Die Einzelteile lassen sich zunächst mit Grundkenntnissen der manuellen Metallbearbeitung herstellen. Für die weiteren Teile kommen dann die Kenntnisse der maschinellen Metallbearbeitung, wie bohren, drehen und fräsen hinzu.

Am Ende stehen die Feinbearbeitung der Oberfläche, die Baugruppenmontage und die Funktionsprüfung.

Die Alltagstauglichkeit zeigt sich dann zuhause in der Familie, im vorweihnachtlichen Einsatz.

Dem Grundlehrgang Metall für die gewerblich-technischen Berufe, wie z.B. Industriemechaniker, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker usw. liegt das Projekt Handhabungsgerät zugrunde.

Nachdem eine erste Fläche mühsam eben und winklig gefeilt wurde, geht es an die erste Maschine – eine Säulenbohrmaschine. Hier gibt es einige Werkzeuge kennenzulernen, die dann später aber auch wieder an der Drehmaschine eingesetzt werden können. Schließlich geht es an das Fräsen und so entstehen Schritt für Schritt die Einzelteile, die zusammengefügt unten abgebildetes Handhabungsgerät ergeben:

Der dabei entstehende Pneumatikzylinder erfordert schon einiges an Maschinenkenntnissen um zu funktionieren und leitet gleichzeitig über in das Themengebiet Steuerungstechnik mit Pneumatik.

So baut alles aufeinander auf und führt am Ende zu einer komplexen, funktionierenden Baugruppe.

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